Aktuelle Informationen

lautete das Motto der Berufsbildungsmesse Best³ in Innsbruck. Die Messe veranstaltet vom Bundesministerium für Bildung und Frauen und dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft eröffnete Schülerinnen und Schülern ein riesiges Angebot sich über Beruf und Studium zu informieren. Interessierte konnten sich an unserem Messestand bestens über unsere Ausbildungsberufe informieren und über berufliche Perspektiven des [...]
war eine spannende Gelegenheit für unsere Schülerinnen und Schülern Filme abseits des Mainstream zu sehen. Festivalleiter ist Roman Harasymiw, Künstler und Lehrer an der Berufsfachschule für Glas und Schmuck, der seit Jahren mit seinem Team ein anspruchsvolles Programm zusammenstellt. Die Vorstellung, die wir besuchten, moderierte Christine Grigat, eine Cineastin und Absolventin unserer Schule.

Die Staatliche Berufsfachschule verbindet die traditionelle handwerkliche Ausbildung mit aktuellen ästhetischen und technischen Erkenntnissen. Ziel unserer Schule ist es eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Ausbildung zu gewährleisten.

Die Ausbildung in den vier Gewerken dauert jeweils 3 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung zum staatlich geprüften Goldschmied, Silberschmied, Graveur sowie Glas- und Porzellanmaler. Diese Abschlüsse sind dem Gesellenbrief des jeweiligen Handwerksberufes gleichgestellt.

Das Ausbildungsjahr beginnt entsprechend dem bayerischen Ferienkalender im September. Die Lehre findet in Vollzeit statt, d.h. im Gegensatz zum dualen System werden auch die fachpraktischen Fähigkeiten ausschließlich in schuleigenen Werkstätten vermittelt.

Die Ausstattung unserer Werkstätten befindet sich auf vorbildlichem Niveau und schafft die Voraussetzung für die fundierte Erarbeitung handwerklicher Grundlagen / Techniken. Ergänzend finden sich berufsübergreifend im Lehrangebot verschiedene Sondertechniken wie Glasperlenwickeln, Schriftmeißeln und Emaillieren. Zusätzlich werden die Auszubildenden an aktuelle Technologien wie beispielsweise CAD und Laserschweißen herangeführt.

Exkursionen in Museen und Galerien sowie Vorträge von Künstlern und Kunsthandwerkern bieten Einblicke in historische und aktuelle Gestaltungs- und Kunstauffassungen. Bedingt durch die gute Vernetzung mit Betrieben und Hochschulen für Gestaltung eröffnen sich den Auszubildenden vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Orientierung.

Unser pädagogisches Angebot, in dessen Zentrum der individuelle Entwurf und dessen angemessene technische Umsetzung steht, richtet sich an interessierte und kreative junge Menschen.

Die Bewerber sollten neben einer deutlichen gestalterischen Eignung auch ein ausgeprägtes Interesse an manuellen Tätigkeiten mitbringen.

Nach Beendigung ihrer Ausbildung können sie verantwortungsvoll in Werkstätten und Betrieben mitarbeiten oder bei besonderem gestalterischen Interesse gut vorbereitet ein weiterführendes Studium an einer der renommierten Kunstakademien oder Designhochschulen aufnehmen.

Unsere Auszubildenden profitieren von den Erfahrungen und dem Wissen eines hochqualifizierten Kollegiums. Das Zusammenwirken verschiedener Fachkompetenzen schafft eine Basis für eine fundierte und breitgefächerte Ausbildung, bei der unterschiedliche Gestaltungstendenzen / -ansätze gleichermaßen berücksichtigt werden.

Unsere Schule wurde 2008 und 2013 umfassend und mit sehr guten Ergebnissen evaluiert. Die angebotenen Kompetenzfelder werden ständig den aktuellen Anforderungen der Praxis angepasst.

Durch Teilnahme an Messen, Ausstellungen und Wettbewerben sowie durch regelmäßige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften stellt die Berufsfachschule das Leistungsniveau ihrer Schüler, Absolventen und des Kollegiums einer breiten Öffentlichkeit vor.